Mit »Guter Arbeit« gesund bis zur Rente
Mitbestimmung zur Gestaltung alter(n)sgerechter Arbeit nutzen
Der demografische Wandel ist in vollem Gange. Auch in unserer modernen Arbeitswelt scheiden viele Beschäftigte schon vor dem Erreichen der Altersrente aus dem Erwerbsleben aus, weil die Gesundheit nicht mehr mitmacht. Der größte Anteil der Frühverrentungen betrifft inzwischen psychische Störungen wie Depression oder Burnout. Durch die Möglichkeiten zur Mitbestimmung im Arbeits- und Gesundheitsschutz können Interessenvertreter die Arbeitsbedingungen im Betrieb mitgestalten. Über diesen Weg kann es gelingen, die Gesundheit von Beschäftigten aller Altersgruppen zu erhalten und zu fördern. Es geht darum, auch in einer sich wandelnden Arbeitswelt für »Gute Arbeit« zu sorgen, damit auch in Zukunft die Beschäftigungsfähigkeit möglichst lang erhalten bleibt.
Seminarinhalt
- Daten und Fakten zum demografischen Wandel in Deutschland
- Warum die Menschen aus dem Erwerbsleben ausscheiden
- Was heißt alter(n)sgerechte Arbeitsplatzgestaltung? (§ 87 BtrVG i. V. m. ArbSchG)
- Wie kann die Interessenvertretung ihre Rechte nutzen, um dieses Ziel zu erreichen?
- Altersstrukturanalyse (§ 80 i. V. m. § 92 BetrVG)
- Qualifikation (§ 96 BetrVG)
- Schutz vor Altersdiskriminierung (§ 80 BetrVG)
Nutzen
Im Seminar werden arbeitswissenschaftliche Grundlagen zur alter(n)sgerechten Arbeitsgestaltung vermittelt.
Sie lernen die rechtlichen Handlungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten des Betriebsrats kennen.
Sie wissen, wie Gefährdungsbeurteilung und betriebliches Gesundheitsmanagement helfen können, den demografischen Wandel im Betrieb mit zu gestalten.
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