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Teilhabepraxis II

Beschäftigungssicherung und Arbeitsgestaltung für Menschen mit Behinderung

Teilnahmevoraussetzung

Teilhabepraxis I oder Betriebsräte I


Bücherpaket

Fachliteratur ist im Seminarpreis enthalten.


Referenten

Ute Fürstenfelder,

Schwerbehindertenvertreterin, Siemens Logistics GmbH, Konstanz

 

Dr. Christiane Jansen,

Dipl. Juristin Arbeits- und Wirtschaftsrecht, Dipl. Sozial-Ökonomin

 

Kurt Pfister

Ehemaliger Betriebsratsvorsitzender,  Wössner GmbH, Sulz am Necka

 

Hinweis

Ab 2017 gilt das Bundesteilhabegesetz. Änderungen und Auswirkungen, die sich dadurch für die Schwerbehindertenvertretung bei der Beschäftigungssicherung und Arbeitsgestaltung für Menschen mit Behinderung ergeben, werden im Seminar behandelt.

Erfahrene Vertrauenspersonen können in diesem Seminar ihr Wissen auffrischen und für den Themenbereich BTGH auf den neuesten Stand bringen.

Die Teilhabe (schwer-)behinderter, kranker und älterer Menschen am Arbeitsleben durchzusetzen ist in Zeiten von Arbeitsstellen­abbau, Rationalisierung und Zunahme an sogenannten prekären Arbeitsverhältnissen eine zentrale Aufgabe von Interessen­ver­tretungen. 

Die Schwerbehindertenvertretung und der Betriebsrat benötigen dazu Strategien, um die vorhandenen und neuen ­Instrumente umzusetzen. Im Seminar werden die notwendigen Kenntnisse aus dem Seminar »Teilhabepraxis I« vertieft, Verhandlungs- und Umsetzungsschritte entwickelt und Gestaltungsgrundsätze für gesundheitsförderliche und behinderungsgerechte Arbeit thematisiert.

 


Seminarinhalt

  • Bestandsaufnahme zur betrieblichen und gesellschaftlichen Situation behinderter und älterer Menschen 
  • Die Beschäftigungs- Prüf- und Einstellungspflicht des Arbeitgebers 
  • Die Beteiligungsrechte der Schwerbehindertenvertretung und Rechte der schwerbehinderten Menschen
  • Zusammenarbeit von Schwerbehindertenvertretung und Betriebsrat im Bereich der personellen Angelegenheiten zur individuellen Sicherung der Beschäftigung von behinderten Menschen 
  • Integration, Prävention und Rehabilitation, Aufgabenstellung der Interessenvertretungen 
  • Behindertengerechte Gestaltung der Arbeit, des Arbeitsplatzes und der Arbeitsumgebung im Rahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Betrieb 
  • Maßnahmen, Hilfen und Leistungen (finanzielle Mittel) zur Umsetzung eines behinderungs-, gesundheits- und alter(n)sgerechten Arbeitsplatzes

 


Nutzen

Sie können gemeinsam mit dem Betriebsrat dazu beitragen, dass bei der Begründung, Ausgestaltung und Be­endigung von Arbeitsverhältnissen die Interessen der schwerbehinderten und behinderten Beschäftigten angemessen berücksichtigt werden.

Sie kennen die Leistungen der Sozial­versicherungsträger und wissen, welche finanziellen Fördermittel und Maßnahmen zur Gestaltung ergonomischer Arbeitsplätze und zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit ergriffen werden können.

 


 

TerminOrtFür die RegionDetails 
11.10. - 16.10.2020 Hotel Adler Für alle Regionen Flyer

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