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Teilhabepraxis I

Zentrale Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung

Teilnahmevoraussetzung

Für Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung. Je nach Funktion, betrieblicher Situation und persönlicher Aufgabenstellung ergibt sich für einzelne Mitglieder des Betriebsrats die Erforderlichkeit für die Teilnahme nach § 37 Abs. 6 BetrVG.


Bücherpaket

Fachliteratur ist im Seminarpreis enthalten.


Im Seminar wird die aktuelle betriebliche Wirklichkeit in Bezug auf eine menschengerechte ­Arbeit unter die Lupe genommen. Die zentralen Aufgabenfelder der Schwerbehinderten­vertretung werden erarbeitet. Die Ursachen, Hintergründe und Auswirkungen von Behinderungen werden analysiert und der eigene Handlungsspielraum ausgelotet. Grundlage ist das SGB IX, mit dem die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben gefördert werden soll. Dieses Seminar ermöglicht, die eigenen Aufgaben, Rechte und Pflichten als Schwerbehinderten­vertretung zu präzisieren und entsprechend zu handeln.


Seminarinhalt

  • Situation von Menschen mit Behinderung in Betrieb und Gesellschaft

  • Behinderung: Fakten, Zahlen und Begrifflichkeiten

  • Stellung, Aufgaben und Rechte – Der gesetzliche Rahmen für die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung

  • Agentur für Arbeit: Behinderung und Gleichstellung; Landratsamt: Anerkennungsverfahren, Widerspruch und Klage

  • Aufgaben, Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte der Schwerbehindertenvertretung

  • Pflichten des Arbeitgebers

  • Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat und dem Arbeits- und Gesundheitsschutz im Betrieb

  • Zusammenarbeit mit außerbetrieblichen Stellen, wie Integrationsamt, Agentur für Arbeit, Rentenversicherung, Krankenkassen etc.

  • Entwicklung von Perspektiven für die weitere Arbeit der Schwerbehindertenvertretung – Aufbau von Arbeitsstrukturen

 


Nutzen

Sie lernen die Rechte und den Beratungsauftrag der Schwerbehinderten­vertretung nach dem SGB IX kennen und in der betrieblichen Praxis umsetzen.

Sie können Maßnahmen bei den verschiedenen sozialen Leistungsträgern beantragen und lernen die wichtigsten Formulare und notwendige Begründungen kennen.

Sie kennen Ihre Einflussmöglichkeiten im Betrieb und können zum Wohle kranker, behinderter und schwerbehinderter Menschen aktiv werden.

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