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Das neue START-Verfahren 2.0 zur ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung – Methoden, Instrumente und betriebliche Praxis

Teilnahmevoraussetzung

Betriebsräte I oder Teilhabepraxis I, Arbeits- und Gesundheitsschutz I


Referenten

Rolf Satzer,

Dipl. Psychologe, Forschung – Beratung – Umsetzung, Arbeitsbedingungen & Gesundheit, Köln

 

Michael Presser,

ehemaliger Betriebsrat, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Coach und Verhaltenstrainer, Schwerpunkt: Arbeitsschutz und Teambildung

 

Das START-Verfahren ist ein in der Praxis bewährtes Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung
nach § 5 ArbSchG. Es wurde in den letzten 15 Jahren in vielen Betrieben und Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen erfolgreich zur Beurteilung psychischer Arbeitsbelastungen eingesetzt. In der Version 2.0 liegt das Verfahren seit Ende 2018 nun in vollständiger Neubearbeitung vor. Betriebliche Praxiserfahrungen wurden systematisch ausgewertet und das Vorgehen an rechtliche und fachliche Rahmenbedingungen angepasst. Neben dem Schwerpunkt psychischer Belastungen wird das Verfahren um den Zweig der „klassischen“, körperlichen und physikalisch-technischen Belastungen erweitert. Dies wird am Beispiel körperlicher Belastungen erläutert. Mit START 2.0 liegt damit ein umfassendes, einheitliches Verfahren zur ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung vor. Viele betriebliche Beispiele, vom Einsatz der Instrumente bis zur Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erläutern den betrieblichen Einsatz. Für die Praxis der Gefährdungsbeurteilung werden zahlreiche Materialien und Hilfsmittel wie Fragebögen, Checklisten oder Workshopkonzepte zur Verfügung gestellt.

 


Seminarinhalt

• Grundlagen der ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung nach ArbSchG 

• Das START-Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

 • Das START-Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung körperlicher und
   physikalisch-technischer Belastungen

• Neue Instrumente: START-Fragebogen und START-Workshopkonzept

• Einsatz von Praxismaterialien, Checklisten und Zusatzmodulen

• Betriebliche Praxis und Umsetzung

• Rechtliche Anforderungen und Mitbestimmung bei der Gefährdungsbeurteilung:
  Mutterschutzgesetz, ASR V3, TRBS 1111 etc.

 


Nutzen

Sie lernen, wie Gefährdungsbeurteilungen aus gesundheitswissenschaftlicher und betriebspraktischer Sicht mit einem bewährten und aktuell weiterentwickelten Verfahren durchgeführt werden können. 

 

Sie kennen ein Verfahren und zahlreiche neue Instrumente, die im Betrieb für eine einheitliche, ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung eingesetzt werden können.

 

Sie wissen, wie die körperlichen, physikalisch-technischen Gefährdungen sowie psychischen Arbeitsbelastungen zusammengefasst, umfassend und mitbestimmt behandelt werden.

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